Handwerkerinnen und Handwerker/Gärtnerinnen und Gärtner


Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Bereichen Sanitär, Heizung, Elektro, Schreiner und Gartenbau betreuen unsere Wohnanlagen. Auftretende Störungen, wie zum Beispiel ein undichter Heizkörper, werden in der Regel durch unsere Kundendienstmonteure schnell behoben.
Unsere Gärtnerinnen und Gärtner pflegen die Außenanlagen unserer Siedlungen. Insbesondere gehört neben der Ersatzbepflanzung auch die fachliche und strategische Pflege der Anlagen zu den Aufgaben unserer Gärtnerinnen und Gärtner. Zudem ist die Sicherheitskontrolle des
Baumbestandes und der Spielplätze ein wichtiger Bestandteil ihrer Tätigkeiten. Vor Ort begutachten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Bäume hinsichtlich der Verkehrssicherheit und die Spielgeräte, um Verletzungsgefahren, zum Beispiel durch splittriges Holz oder lose Bretter,
zu vermeiden.

Haushaltsgeräte


Ihre Haushaltsgeräte dürfen Sie an unsere Strom- und Wasserversorgung anschließen, wenn es sich um handelsübliche Geräte handelt, die das VDE-Zeichen tragen oder von Versorgungsunternehmen zugelassen sind. Die vorhandenen Küchen- und Sanitärobjekte dürfen nicht verändert werden. Sie haften für alle Schäden, die uns oder Dritten durch den Anschluss und den Betrieb Ihrer Geräte entstehen. Für feste Stromanschlüsse oder neue Zuleitungen ist eine Genehmigung des Mieterzentrums, das für Sie zuständig ist, einzuholen. Der Anschluss von Waschmaschinen und Geschirrspülern darf in Ihrem eigenen Interesse nur durch zugelassene Fachfirmen erfolgen. Lassen Sie sich von diesen eingehend beraten. Kleine Ursachen können einen großen Schaden zur Folge haben. Schützen Sie Ihr, unser und das Eigentum der Mitmieter, indem Sie eine Hausratversicherung abschließen.

Wäschetrockner
Abluftleitungen durch das Außenmauerwerk oder durch Fenster können wir nicht genehmigen, da durch ausströmenden Dampf Beschädigungen auftreten können. Ihre Mitmieterinnen und Mitmieter müssen diese Belästigung auch nicht hinnehmen. Wir empfehlen hier die Verwendung von Kondensationsgeräten.

Dunstabzugshauben
Dunstabzugshauben für Einbauküchen müssen für Umluftverfahren eingerichtet sein. Den Anschluss an Entlüftungsleitungen, Schornsteineinzüge oder die direkte Ableitung durch die Außenwand können wir nicht zulassen.

Gefriertruhen
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass bei Stromausfall durch Reparaturen am Haus- oder Straßennetz keine Haftung für verdorbenes Gefriergut besteht.

Hausmeisterinnen und Hausmeister


Unsere Hausmeisterinnen und Hausmeister sind für unsere Mieterinnen und Mieter die ersten Ansprechpartner vor Ort. Ihre Aufgaben sind vielfältig und umfangreich, darunter beispielsweise
■ die Entgegennahme Ihrer Schadensmeldung zur zügigen Weitergabe an das Mieterzentrum,
■ die Kontrolle der Sauberkeit und des Gesamtzustands der Immobilie und der Außenanlagen sowie
■ das Sicherstellen der Einhaltung der Hausordnung.

Hausreinigung


Die regelmäßige Reinigung der Allgemeinräume wird in Ihrem Mietvertrag geregelt. Genauere Informationen hierzu erhalten Sie auch von Ihrer Immobilienverwalterin oder Ihrem Immobilienverwalter im zuständigen Mieterzentrum. Die Beseitigung außergewöhnlicher Verschmutzungen (zum Beispiel durch Umzug, Lieferungen usw.) im Haus sowie auf Plattenwegen, Bürgersteigen, Außenanlagen oder Müllbehälterplätzen hat der Verursacher unverzüglich selbst vorzunehmen.

Heizen und Lüften


Nachfolgend finden Sie einige Tipps, wie Sie energiesparend und vor allem gesund durch die kalte Jahreszeit kommen. Denn richtiges Heizen und Lüften sorgt nicht nur für angenehmes Raumklima, sondern verhindert auch Schimmelbildung. Wenn Sie nur wenige Regeln beherzigen, sind Sie den ganzen Winter über auf der sicheren Seite.

Heizen Sie vorausschauend und sparsam
Ihre Wohnung wird von einer Zentralheizung gewärmt? Damit Sie im Winter so effektiv wie möglich und dennoch energiesparend heizen, sollten die Heizkörper in dieser Jahreszeit nie komplett abgestellt sein. Moderne Heizungsanlagen, wie sie in den Gebäuden der GEWOFAG installiert sind, senken die Raumtemperatur nachts automatisch ab. Diese Nachtabsenkung verbraucht in der Schlafenszeit weniger Heizenergie, hält die Wärme im Heizkörper aber auf einem Niveau, das eine zu große Abkühlung Ihrer Wohnung und damit energieintensive Neuerwärmung am folgenden Tag verhindert. Voreingestellte Thermostatventile regeln den gewünschten Wärmebedarf selbstständig. Nur beim Stoßlüften ist ein kurzes Abdrehen sinnvoll. Bei mittlerer Stellung werden etwa 20 °C Raumtemperatur erreicht. Die optimale Komfortwärme liegt in unserer Klimazone
je nach individueller Befindlichkeit im Wohnzimmer zwischen 20 °C und 23 °C. In der Küche, im Flur sowie in tagsüber selten genutzten Räumen darf es durchaus etwas weniger sein. Im Schlafzimmer ist es sogar schlaffördernd, wenn sich die Temperaturen in einem Bereich zwischen 16 °C und 18 °C bewegen.

Thermostatventile steuern die Raumtemperatur
Oft sind Mieterinnen und Mieter überrascht, wenn sie sich einmal eingehend mit der Wirkungsweise eines Thermostatventils beschäftigen. Denn die Zahlenskala am Drehregler bezieht sich nicht – wie oft vermutet wird – auf die Temperatur des Heizkörpers. Vielmehr lässt sich mit ihm die Raumtemperatur steuern. So entspricht die Reglerstufe 3 ca. 20 °C Raumtemperatur und die Stufe 4 ca. 23 °C. Es ist also energetisch nicht sinnvoll, eine ausgekühlte Wohnung möglichst schnell aufzuwärmen, indem man die Maximaleinstellung wählt. Um Energie und damit Kosten zu sparen, empfiehlt sich vor allem in Zeiten der Abwesenheit ein moderater Einsatz der Heizungsanlage. Kommen Sie dann nach Hause, bedarf es umso weniger Zeit und Energie, die gewünschte Temperatur zu erreichen. Thermostate haben auch den Vorteil, auf Erwärmung von außen zu reagieren. Denn wenn Sonneneinstrahlung den Raum erwärmt, reduziert sich die Heizleistung, was wiederum die Heizkosten senkt. Auch bei Nachtspeicherheizungen sollten alle Geräte eingeschaltet sein. Diese können Sie dann je nach Raum und Bedarf temperaturgerecht steuern. Hierbei ist es wichtig, regelmäßig den Ventilator über das Raumthermostat einzuschalten. Nur dann ist für eine ausreichende Luftumwälzung gesorgt. Hier sind wir beim zweiten Faktor, der neben der Wärme für Wohlfühlklima sorgt, aber auch umsichtiges Vorgehen erfordert: die Belüftung.

Regelmäßiges Lüften gegen Schimmelbildung
In den warmen Monaten wird zu hohe Luftfeuchtigkeit in der Regel einfach durch das tägliche Lüften nach draußen geleitet. Im Winter, wenn die Fenster die meiste Zeit über geschlossen bleiben, kann sich aus unsachgemäßem Lüften schnell ein gesundheitliches, aber auch ästhetisches Problem ergeben. Mit sinkender Temperatur nimmt die Luft weniger Feuchtigkeit aus der Umgebung auf, weshalb sich diese etwa an Wänden oder Fenstern niederschlägt. Aber auch bei angenehmer Raumtemperatur wird ein permanentes Zuviel an Feuchtigkeit früher oder später zu Schimmelbildung führen. Schimmel sieht nicht nur hässlich aus und greift Tapeten oder Wände an – er kann auch zu einem Risiko für die Gesundheit werden. Verschiedene gesundheitliche Komplikationen können sich unter Umständen auf Schimmel im Haushalt zurückführen lassen. Für die Winterzeit lohnt sich daher die Anschaffung eines Luftfeuchtigkeitsmessers. So wissen Sie, ob die Luftfeuchtigkeit Ihrer Wohnung im optimalen Bereich von ca. 50 % liegt. Eine höhere Luftfeuchtigkeit sollte umgehend durch richtiges Lüften reduziert werden.

Schwerpunkträume Badezimmer und Küche
Im Bad wird besonders viel Feuchtluft erzeugt. Halten Sie die Badtüre deshalb während des Duschens oder Badens geschlossen. In Bädern ohne Fenster sollte die elektrische Belüftung unbedingt eingeschaltet sein. Keinesfalls dürfen die restlichen Räume über die Badtüre gelüftet werden. Nach dem Duschen oder Baden trocknen Sie am besten die Fliesen und lüften kurz quer. Dies wiederholen Sie, wenn nach etwa einer Stunde die Raumluft erwärmt ist. Ein ledigliches Ankippen der Fenster ist im Winter zu vermeiden. Nach der Belüftung können Sie Ihr Bad
wieder beheizen. Der beim Kochen in der Küche entstehende Wasserdampf sollte bei geschlossener Tür direkt über ein geöffnetes Fenster entweichen. Dabei ist Nässe am Fensterglas umgehend zu entfernen, damit die Glasfugen nicht schimmeln.

Wohnen und Schlafen in optimaler Atmosphäre
Im Wohnzimmer können Sie bei erhöhter Luftfeuchtigkeit auf Wasserschalen an den Heizkörpern verzichten. Da auch Zimmerpflanzen kontinuierlich Feuchtigkeit abgeben und sich auf der Blumenerde Schimmel bilden kann, sollte deren Anzahl beschränkt bleiben. Achten Sie zudem darauf, dass Schränke und größere Gegenstände mindestens 5 bis 10 cm von der Wand abgerückt stehen, damit eine ausreichende Luftzirkulation gewährleistet ist. Im Schlafzimmer wird allein durch die Atmung im Schlaf kontinuierlich Feuchtigkeit in den Raum getragen. Um die Kondenswasserbildung an Fenstern und Außenwänden zu vermeiden, sollte die Tür zum meist kühleren Schlafraum stets geschlossen gehalten werden. Feuchte, kalte Luft sammelt sich übrigens besonders gern in Bettkästen, die unter dem Bett angebracht sind.

Der perfekte Luftaustausch für Ihr Wohlbefinden
Und wie wird richtig gelüftet? Spätestens, wenn die Fensterscheibe beschlagen ist, sollten Sie das Fenster öffnen und die feuchtwarme Raumluft durch kühlere, aber auch trockenere Außenluft austauschen. Um erst gar kein Schimmelrisiko entstehen zu lassen, lüften Sie am besten drei- bis fünfmal täglich quer. Beim Querlüften oder auch Stoßlüften sind Fenster und Türen ganz geöffnet. Denn langes Lüften in Kippstellung würde Ihre Räume bei schlechterem Lüftungseffekt unnötig auskühlen. Das ist nicht nur Energieverschwendung – die in dem allmählich abkühlenden Wohnbereich kondensierte Luftfeuchte macht diesen auch zum idealen Nährboden für Schimmelpilze.