Telefonanschluss


In jeder Wohnung ist ein Telefonanschluss vorhanden. Die An- und Abmeldung nimmt jede Mieterin/jeder Mieter selbst vor.

Teppichboden


Wenn Sie Ihre neue Wohnung beziehen und sie mit Teppichboden auslegen, denken Sie sicherlich nicht zuallererst an einen späteren Umzug. Bitte berücksichtigen Sie jedoch, dass Ihnen
beim Auszug aus folgenden Gründen möglicherweise hohe Kosten entstehen können:

Tipps zu Bodenbelägen
Nach dem Mietvertrag muss der Mieter selbst verlegte oder vom Vormieter übernommene Teppichböden beim Auszug entfernen. Dabei können erhebliche Schwierigkeiten zum Beispiel dadurch auftreten, dass der von uns eventuell ausgelegte Linoleumbelag oder PVC-Belag beim Entfernen der Oberbeläge beschädigt wird und deshalb vollständig erneuert werden muss. Klebereste oder mit dem Unterboden verbundene Reste des Teppichrückens – vornehmlich bei Schaumstoffrücken – bleiben zurück. Die Beseitigung ist oft schwer und nur mit großem Zeitaufwand
und Speziallösungsmitteln möglich. Diese Probleme lassen sich jedoch vermeiden! Wenden Sie sich vor Verlegen des Teppichbodens bitte an eine Fachfirma und holen dort Rat ein. Wir empfehlen, den vorhandenen Linoleumbelag mit einer neutralen Woll- oder Korkfilzpappe – etwaige Beschriftungen nach oben – abzudecken. Bitte vermeiden Sie das Fixieren bzw. feste Verkleben eines Teppichbodens. Sollten Sie den Wunsch haben, Laminat in Ihrer Wohnung zu verlegen, so bedarf dies einer schriftlichen Genehmigung durch Ihren Vermieter. Bitte wenden Sie sich für Auskünfte an Ihre Immobilienverwalterin oder Ihren Immobilienverwalter.

Tierhaltung


Reichen Sie bitte stets vor Beginn der Tierhaltung einen Antrag zur Genehmigung bei Ihrem Mieterzentrum ein. Eine Tierhaltungsgenehmigung ist immer eine Einzelfallentscheidung, die von der Art des Tieres und den räumlichen Gegebenheiten abhängt. Sollte es zu Beschwerden kommen, behalten wir uns vor, die Genehmigung jederzeit rückgängig zu machen. Bei Zustimmung durch den Vermieter zur Hundehaltung müssen folgende Punkte eingehalten werden:

Hunde
Wer Hunde nicht mag oder gar Angst vor ihnen hat, findet es nicht angenehm, von in der Regel nur neugierigen Tieren beschnüffelt oder gar angesprungen zu werden. Im Haus und in unseren Wohnanlagen gehört der Hund deshalb an die kurze Leine. Des Weiteren sollte darauf geachtet werden, dass er weder sein kleines noch großes „Geschäft“ innerhalb unserer Anlagen oder gar auf den Spielplätzen bzw. in den Sandkästen verrichtet. Die Fäkalien sind, insbesondere für Kinder, sowohl eine Schmutzbelästigung als auch eine gesundheitliche Gefahr. Sollte es trotz aller Vorsicht zu Verunreinigungen kommen, sind diese unverzüglich zu beseitigen. Der Balkon und die Terrasse sind kein Aufenthaltsort für Hunde. Dort dürfen auch keine Körbe und Hütten aufgestellt werden. Verschmutzungen im Treppenhaus, die von Ihrem Tier verursacht wurden, sind umgehend zu beseitigen. Für Hundehalter ist auch zu beachten, dass sie seit 2010 gesetzlich verpflichtet sind, eine Tierhaftpflichtversicherung für den Hund abzuschließen. Die Entrichtung der Hundesteuer sollte ebenfalls selbstverständlich sein.

Katzen
Bei der Katzenhaltung müssen folgende Punkte eingehalten werden. Die Katze darf weder im Haus noch in den Außenanlagen der Vermieterin frei herumlaufen. Hierdurch werden zum Beispiel Verschmutzungen der Sandkästen mit den dadurch für Kleinkinder zu befürchtenden gesundheitlichen Schäden oder Gefahren für die Vogelwelt vermieden. Sollte es dennoch zu Verschmutzungen der Sandspielplätze kommen, erfolgt die Reinigung auf Kosten des Katzenhalters. Auch Balkon und Terrasse sind kein Aufenthaltsort und keine Toilette für die Katze. Der Sand aus der Katzentoilette darf ausschließlich über die Müllcontainer und nicht über die sanitären Einrichtungen entsorgt werden. Für durch Zuwiderhandlung entstandene Schäden an der sanitären Einrichtung ist der Halter schadensersatzpflichtig.

Kleintiere
Die Haltung von Kleintieren, wie zum Beispiel Meerschweinchen, Hamster und Wellensittich, bedarf keiner Genehmigung. Den Antrag auf Tierhaltung finden Sie unter der Rubrik MIETVERTRAG & FORMULARE.

Türöffner und Gegensprechanlagen


Zur Erhöhung des Komforts und der Sicherheit aller Bewohnerinnen und Bewohner des Hauses haben wir größtenteils elektrische Türöffner und Gegensprechanlagen eingebaut. Bitte betätigen Sie beim Ertönen der Klingel nicht sofort den Türöffner, sondern fragen Sie zuerst, wer das Haus betreten möchte. Nur so wird im Interesse aller Bewohner des Hauses vermieden, dass unbekannte Personen unkontrolliert Zutritt zum Haus erhalten. Bitte weisen Sie auch Ihre Kinder darauf hin. Im Interesse aller Mitmieter bitten wir dringend, die Haustür nicht mit dem Feststeller
offen zu halten, außer zum Beispiel bei Umzug, Möbelanlieferung etc. Keinesfalls darf ein Gegenstand zwischen Tür und Rahmen gelegt werden, um die Tür am Zufallen zu hindern. Der Druck des Schließers am oberen Ende der Tür und der Gegendruck des Gegenstandes unten bewirken, dass das Türblatt sich schnell verzieht und die Tür dann nicht mehr richtig schließt. Bei Funktionsfehlern an der Haustür informieren Sie bitte umgehend Ihre Hausmeisterin/Ihren Hausmeister oder Ihre Immobilienverwalterin/Ihren Immobilienverwalter im Mieterzentrum. Bei der Durchführung von Schönheitsreparaturen in der Wohnung gehen Sie bitte sorgsam mit der Türöffnungs- und Gegensprechanlage um. Achten Sie darauf, dass die Verdrahtungen weder abgeknickt noch abgerissen werden. Bei Schäden wenden Sie sich bitte an uns. Bedenken Sie bitte, dass eine unsachgemäße Reparatur in einer Wohnung das ganze System beschädigen kann. Für alle hieraus entstehenden Kosten müssen wir Sie leider haftbar machen.